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Nachrichten, die andere verschweigen

Spanier kapieren schneller als Deutsche

Schon vor der letzten Bundestagswahl in Deutschland habe ich davor gewarnt, die etablierten Parteien zu wählen. Diese retten sich immer wieder durch die 5-Prozent-Hürde davor, dass kleine Parteien zum Zünglein an der Waage werden.

In Deutschland haben inzwischen die Nichtwähler plus Wähler kleiner Parteien die Mehrheit.

Wie kann das in Zukunft genutzt werden, dass tatsächlich der Wille der Bürger durchgesetzt wird?

1. Bisherige Nichtwähler wählen eine bisher kleine Partei, die nicht im Bundestag vertreten ist.

2. Bisherige Wähler wählen keine der etablierten Parteien, sondern eine bisher kleine Partei, die nicht im Bundestag vertreten ist.

So kommen mindestens zwei Parteien mit einem ansehnlichen Stimmenanteil in den Bundestag. Eine Ignorierung der Bürger ist dann im bisherigen Ausmaß nicht mehr so leicht möglich, wie bisher.

PS: Fehler zum spanischen Wahlsystem im Bericht der Tagesschau, korrigiert durch Kommentare:

So, 22.05.2011 – 07:59 — Lars aus Versmold

„Eine Protestbewegung ist entstanden, die unter anderem das bestehende Wahlsystem kritisiert, weil es kleinere Parteien bevorzugt.“

Das ist nicht korrekt, eher das Gegenteil ist hier der Fall. Es wird protestiert, weil kleine Parteien angeblich benachteiligt werden.

Weiter…
http://meta.tagesschau.de/id/49265/wahlen-in-spanien-waehlt-keine-der-beiden-grossen-parteien

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Wahlen in Spanien

„Wählt keine der beiden großen Parteien“

Seit einer Woche protestieren junge Spanier. Die wirtschaftliche Lage ist miserabel, Spanien ist Europameister bei der Arbeitslosigkeit, die großen Parteien erschüttern Korruptionsfälle. Eine Protestbewegung ist entstanden, aber auch die Zahl der Nichtwähler könnte weiter steigen.

Wählt keine der beiden großen Parteien.

Die fruchtlosen Scharmützel sind viele Menschen leid

Seit dem vergangenen Wochenende haben sich Proteste wie ein Lauffeuer über das ganze Land verteilt. Zehntausende gingen auf die Straßen, errichteten Protestcamps. Friedlich und engagiert diskutierten sie und verlangten mehr Demokratie und einen Politikwandel.
Vor allem Jugendliche, deren Zukunftsperspektiven mehr als ungewiss sind, aber auch Erwachsene.
„Ich glaube, diese Bewegung ist das beste, was uns im 21. Jahrhundert passieren konnte, weil es ein wichtiges Zeugnis der Reife des spanischen Volkes ist“, sagt die Krankenpflegerin Anita. „Ich glaube, dass wir einen Paradigmenwechsel erleben werden und ein neues Wirtschaftssystem. Natürlich wird das seine Zeit dauern.“
„Die sozialen Netzwerke bieten riesiges Potenzial. Diese Bewegung ist dort entstanden, und auch wenn sie sich jetzt natürlich auch auf den Straßen zeigt, wird sie doch den größten Einfluß über das Internet ausüben. Dort wird es weiter gehen.“

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22/05/2011 - Posted by | ALLE | , , , , , , , , , , ,

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