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Nachrichten, die andere verschweigen

Papst gesteht Mord an Jesus Christus

Papst Benedikt XVI. gesteht in seiner Jesus-Biographie, dass Jesus Christus von den römischen Herrschern hingerichtet worden.

Das ist die Wahrheit, wie sie auch der zeitgenössische Historiker Tacitus beschrieb!

Der Historiker Tacitus schrieb in seinen Annalen
– siehe http://www.thelatinlibrary.com/tacitus/tac.ann15.shtml#44
dass Christus unter TIBERIUS vom Prokurator Pontius Pilatus hingerichtet worden war. Dies bestätigt auch Lukas 3, 1: “In dem fünfzehnten Jahr des Kaisertums Kaisers Tiberius, da Pontius Pilatus Landpfleger in Judäa war …”

Was Herr Ratzinger nicht bedacht hat:

Wer oder was war Tiberius genau?

Vor der Adoption durch Augustus hieß er Tiberius Claudius Nero; geboren am 16. November 42 v. Chr. in Rom; gestorben am 16. März 37 n. Chr. am Kap Misenum. Er war römischer Kaiser von 14 bis 37 n. Chr. Aber nicht nur das.

Sein vollständiger Name zum Zeitpunkt seines Todes lautete:

Tiberius Caesar Divi Augusti filius Augustus, PONTIFEX MAXIMUS, Tribunicia potestate XXXVIII, Imperator VIII, Consul V.

In der Lex de imperio Vespasiani des Jahres 69 wird Tiberius zu den vergöttlichten Caesaren gezählt.

Fazit:

Der Vorgänger Ratzingers, PONTIFEX MAXIMUS TIBERIUS war für die Hinrichtung, die Kreuzigung Jesu Christi verantwortlich.

Benedikt XVI., alias Joseph Alois Ratzinger ist der wahre Nachfolger des vergöttlichten Caesaren und Pontifex Maximus Tiberius.

Ich bezweifle, dass Ratzinger die Wahrheit sagen wollte, denn er gibt sich offiziell als Stellvertreter Christi aus, obwohl er der Nachfolger des Mörders Christi ist.

Die Päpste haben neben der kompletten babylonischen Religion von den römischen Kaisern auch den Titel Pontifex Maximus übernommen, den die obersten Baals-Priester innehatten. Und nicht nur das. Wie man sieht, trägt Herr Ratzinger heute noch die Original-Kleider, den Stab und die Schlüssel des obersten Baals-Priester.

Für alle, die geneigt sind, die Petrus-Lüge zu glauben, seien zwei Hinweise erlaubt:

1. Petrus war nie in Rom (Galater 2, 7-10; 1. Korinther 9, 5 sowie 3, 5-23)

2. Petrus war, wie viele Apostel, verheiratet (Matthäus 8, 14; Markus 1, 30; Lukas 4, 38; Apostelgeschichte 1, 13+14; 1. Thimotheus 3, 1-16).

3. Die Priester der Babylonischen Religion waren schon immer ebenso zölibat, wie die des Herrn Ratzinger.

Der letzte Pontifex Maximus in Pergamon – sein Altar steht heute in Berlin – (Offenbarung 2, 12-14) war Atallus III. Mangels Nachfolger übertrug er 133 v. Chr. dem römischen Kaiser die babylonische Religion und den Titel des obersten Baals-Priesters: Pontifex Maximus. Kaiser Konstantin der Große tauschte zwischen 321 und 336 die babylonischen Namen gegen christliche aus und gründete die römisch-katholische Kirche auf der Grundlage der babylonischen Religion.

Herr Ratzinger hat sich selbst und das gesamte Papsttum entlarvt. Dafür danke ich ihm, denn, wer einen Funken „Liebe zur Wahrheit“ besitzt, wie sie Paulus in 2. Thess. 2, 9-12 beschrieben hat, der hat jetzt den Beweis aus dem Munde dessen vernommen, der sich als Stellvertreters des von seinem Vorgänger (Pontifex Maximus Tiberius) ermordeten Opfers (Jesus Christus) ausgibt, obwohl er der rechtmäßige Nachfolger des Mörders ist.

Die Juden wurden seit dem Jahr 1212 von den Päpsten als angebliche ”Christus-Mörder” verfolgt!

Und dann gibt der Papst und Pontifex Maximus auf einmal zu:

Der PONTIFEX MAXIMUS war der Christus-Mörder!

Kein Wunder, dass Jesus Christus in Offenbarung 18, 4.5 alle Menschen auffordert, die römisch-katholische Kirche und alle Ökumene-Kirchen zu verlassen:

“Und ich hörete eine andere Stimme vom Himmel, die sprach:
Gehet aus von ihr, mein Volk, daß ihr nicht teilhaftig werdet ihrer Sünden, auf daß ihr nicht empfanget etwas von ihren Plagen;
Denn ihre Sünden reichen bis in den Himmel, und GOtt denkt an ihren Frevel.”

Quellen:
http://bibelmail.de/?p=168
http://bibelmail.de/?p=141
http://bibelmail.de/?p=137

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Papst: Juden nicht verantwortlich für Tod Jesu
Papst Benedikt XVI. distanziert sich im zweiten Teil seiner Jesus-Biographie klar von der These, dass die Juden angeblich für die Kreuzigung Jesu verantwortlich gewesen sein sollen. Das Buch erscheint am kommenden Donnerstag.
Nicht das jüdische Volk als ganzes habe die Hinrichtung gefordert. Es seien vielmehr die «Tempel-Aristokratie» in Jerusalem und die Massen von Anhängern des ebenfalls vom Todesurteil bedrohten Mörders Barabbas gewesen, zitierte die Vatikan-Zeitung «Osservatore Romano» am Donnerstag vorab aus dem Buch.

Der Jüdische Weltkongress (World Jewish Congress) begrüsste die Ausführungen des Papstes. 2000 Jahre nach dem Ereignis sei es für eine Stellungnahme des Oberhaupts der katholischen Kirche zu diesem Thema «wirklich höchste Zeit» gewesen, erklärte WJC-Präsident Ronald Lauder.

Juden hätten unter Verfolgung und Antisemitismus gelitten, weil Christen sie kollektiv für die Tötung von Jesus verantwortlich machten. Dabei sei Jesus, der selbst Jude war, von den römischen Herrschern hingerichtet worden.

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13/03/2011 Posted by | ALLE | , , , , , , , , , , | Hinterlasse einen Kommentar

Von Papst Innozenz III. bis Eichmann

Adolf Eichmann, dessen Prozess vor genau 50 Jahren in Israel begann, wurde heute von der Tagesschau als „Architekt des Holocaust“ bezeichnet.
http://www.tagesschau.de/kultur/eichmann102.html

Das ist Geschichtsfälschung vom Feinsten.

Die Anklage gegen Eichmann lautete unter anderem auf Verbrechen gegen das jüdische Volk, gegen die Menschlichkeit und Kriegsverbrechen. Die wirklichen geistigen Urheber in Rom sind ungeschoren davongekommen.

Erstaunlich ist, dass Israel sie bis heute nicht wegen ihrer Verbrechen angeklagt hat. Ganz sicher gibt es dafür einen Grund, den wir wohl nie erfahren werden. Schließlich hat man ja ein paar Millionen Dumme gefunden, die für die Verbrechen des Vatikans bzw. der römisch-katholischen Kirche und ihrer Handlanger ihr Leben lang bezahlen: Den deutschen Steuerzahler.

1212 hat der “Nazi – Papst” Innozenz III. die Juden dazu aufgefordert, ein bestimmtes Abzeichen zu tragen. Außerdem durften sie kein öffentliches Amt innehaben. Dieser Erlaß gilt heute noch!

1545 wurden die römisch-katholischen Inquisitionsgesetze im Konzil zu Trient unter Papst Paul III. beschlossen. 
Sie gelten noch heute!

Papst Paul IV. (Papst) legte 1555 fest, dass die Juden einen speziellen Hut tragen mussten. Der Judenhut war eine gelbe, spitz zulaufende Kappe, die im Mittelalter von den Juden (nicht allerdings von den Jüdinnen) außerhalb ihres Ghettos als Erkennungszeichen getragen werden musste.
 In Folge der Judenemanzipationen in den Staaten Europas wurde er abgeschafft.

Das 1933 unterzeichnete und noch heute gültige Konkordat zwischen dem NS-Regime und dem wahrscheinlich ersten Nazi-Staat der Welt, dem Vatikan, vertreten durch Kardinal Eugenio Pacelli als Staatssekretär, dem späteren Papst Paul VI., gab Hitler das römisch-katholische Recht, Juden wie Nicht-Katholiken gleichermaßen umzubringen und das Land von “Ketzern” zu säubern.

In Pius XII. fand Innozenz III. über 700 Jahre später einen treuen Nachfolger, der den Vollstrecker dieses Erlasses und Verfahrens aufgebaut, eingesetzt und unterstützt hat: Adolf Hitler.

Jesuitenpater Staempfle schrieb Hitlers “Mein Kampf”, das Meisterstück der Jesuiten und der katholischen Kirche für Hitlers Machtübernahme.

“Wir haben Herrn Hitler engagiert” …

… sagte der päpstliche Vertrauensmann und spätere Hitler-Vize Franz von Papen. Er prahlte vor der Welt:

“Das Dritte Reich ist die erste Macht, die nicht nur die hohen Prinzipien des Papstes anerkennt, sondern auch praktiziert.”

Die Gestapo wurde vom Jesuiten Heinrich Himmler nach den Prinzipien des Jesuitenordens gegründet und geleitet. Hitler wörtlich: “Ich sehe Himmler als unseren Ignatius von Loyola an.”

Auch Propagandaminister Dr. Josef Goebbels war Jesuit. Er sagte: “Wir gehen in diesen Kampf wie in einen Gottesdienst.”

Hitler sagte:

“Ich lernte viel von der Unterweisung durch die Jesuiten. Bis jetzt hat es nie etwas Großartigeres auf Erden gegeben, als die hierarchische Organisation der katholischen Kirche. Ich übertrug viel von dieser Organisation in meine eigene Partei. Was die Juden betrifft, führe ich nur dieselbe Politik fort, die die katholische Kirche sich seit 1500 Jahren angeeignet hat … indem sie Juden als gefährlich beurteilte und sie in Gettos etc. verstieß … weil sie wusste, wie die Juden seit jeher wirklich waren …” (The Nazi Persecution of the Churches by Conway, pgs. 25, 26)

Pius XII. beschützte Eichmann + Mengele
http://kirche.amplify.com/2011/04/11/pius-xii-beschutzte-eichmann-mengele/

Wie die katholische Kirche Nazis und Kriegsverbrecher nach Südamerika schleuste lesen Sie hier:

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Der Vatikan und die Rattenlinie

Wie die katholische Kirche Nazis und Kriegsverbrecher nach Südamerika schleuste
von Theo Bruns

„Der Vatikan ist die größte Organisation, die an der illegalen Weiterleitung der Emigranten beteiligt ist. … Der Vatikan begründet seine Beteiligung an dem illegalen Menschenhandel mit seinem Wunsch, nicht nur europäische, sondern auch lateinamerikanische Länder mit Menschen – unabhängig von ihrer politischen Einstellung – zu infiltrieren, wenn sie nur Antikommunisten sind und pro Katholische Kirche“, schrieb im Mai 1947 in einem Top-Secret-Bericht der US-amerikanische Geheimdienstagent Vincent La Vista. Der Rolle der katholischen Kirche widmet sich der dritte und letzte Teil der Artikelserie von Theo Bruns zur Flucht hoher Nazis und anderer Kriegsverbrecher nach Lateinamerika.

Unter der Schirmherrschaft von Papst Pius XII., der zum Holocaust geschwiegen hatte, entfaltete die Kurie eine Fluchthilfeoperation, die die Täter des Judenmordes in Sicherheit brachte. Für die katholische Kirche galt der Kampf gegen den „atheistischen Kommunismus“ als entscheidende epochale Auseinandersetzung; im Vergleich zu ihr erschien der Zweite Weltkrieg nur als Vorspiel. Zur Eindämmung der Sowjetunion träumten die Kirchenführer von einem katholischen „Intermarium“, einem Sperrgürtel, der von Polen und dem Baltikum bis zu einer neu zu bildenden Donauföderation von der Adria bis zum Schwarzen Meer reichen sollte. Die christliche Nächstenliebe erstreckte sich insbesondere auf östliche Kollaborationsregime der Nazis, die von katholischen politischen Parteien geführt worden waren. Dies galt an erster Stelle für die kroatische
Ustascha.

Der von den Nazis 1941 an die Macht gehievte kroatische Satellitenstaat hatte unter der Führung von Ante Pavelic Hunderttausende von orthodoxen Serben, Juden, Roma und Sinti massakriert. Es war ein Völkermordregime von bestialischer Grausamkeit, das mit dem Konzentrationslager Jasenovac ein „Auschwitz des Balkans“ errichtet hatte, in dem ca. 80 000 Menschen umgebracht wurden. Die Weltanschauung der Klerikalfaschisten brachte Erziehungs- und Kulturminister Mile Budak im Juli 1941 folgendermaßen auf den Begriff: „Für Minderheiten wie Serben, Juden und Zigeuner haben wir drei Millionen Kugeln. Wir werden einen Teil der Serben umbringen, den anderen werden wir abtransportieren, und den Rest werden wir zwingen, die römisch-katholische Religion anzunehmen.“

Im April 1945 flohen die Ustaschen vor Titos Partisanen und der vorrückenden Roten Armee nach Österreich. Mit sich führten sie einen Teil des ihren Opfern geraubten Schatzes. Nun schlug die Stunde des kroatischen Priesters Krunoslav Draganovic, des „erfolgreichsten Nazi-Schleppers des Vatikans“. Er war selbst ein Ustascha-Oberst und Kriegsverbrecher, der an der „Umsiedlung“ von Juden und Serben beteiligt gewesen sein soll. Er ging 1943 nach Rom, wo er als inoffizieller Repräsentant Pavelic‘ fungierte und die ersten Kontakte nach Argentinien herstellte. Bereits in dieser Zeit wurde er mit der Verwaltung des Ustascha-Schatzes in Verbindung gebracht, was ihm den Beinamen „Goldener Priester“ einbrachte. 

Draganovic‘ Hauptquartier befand sich im Istituto San Girolamo degli Illirici, einem kroatischen Kloster in der Via Tomacelli nahe der Vatikanstadt. Die Bruderschaft von San Girolamo war vom Vatikan als kroatische Sektion der Päpstlichen Hilfskommission (PCA) anerkannt. Diese Institution war u.a. für die „Flüchtlings- und Gefangenenbetreuung“ zuständig, die Kardinal Giovanni Montini im Staatssekretariat des Vatikans, dem späteren Papst Paul VI., unterstand. Über die PCA und ihre nationalen Unterkomitees sowie die internationale Caritas wurde die Fluchthilfe des Vatikans koordiniert. Es war für alles gesorgt: Unterkunft und Verpflegung, Rote-Kreuz-Pässe, Visa für lateinamerikanische Staaten und Schiffspassagen über den Atlantik. 

San Girolamo war ein Tummelplatz gesuchter Kriegsverbrecher. Viele der flüchtigen Top-Ustascha-Verbrecher lebten eine Zeit lang in dem Kloster, von dem sie zuweilen zum Vatikan pendelten. „Das Auto kommt aus dem Vatikan und lässt seine Fahrgäste innerhalb des Klosters aussteigen“, berichtete ein US-amerikanischer Geheimdienstbericht. Bereits 1946 arrangierte Draganovic die Ausreise von ungefähr 50 Ustascha-Faschisten über Spanien nach Argentinien. Ende 1946 erhielt er von der Regierung Peróns eine Blanko-Einreisegenehmigung für 250 Kroaten. In Argentinien wurden sie vom Franziskanerpriester Blas Stefanic empfangen. Stefanic betreute im Namen der kroatischen Caritas auch eine kollektive Einwanderungsakte in Buenos Aires, die Ende des Jahrzehnts schließlich 2000 Kroaten umfasste. Die von Draganovic telegrafierten Namenslisten wurden in die Einwanderungsbehörde gebracht, wo sie umgehend genehmigt wurden. Fast die gesamte Führungsriege des Ustascha-Staates wurde auf diesem Wege nach Argentinien geschleust: Minister, KZ-Kommandanten, Plünderer und Massenmörder, unten ihnen Ante Pavelic, das ehemalige Staatsoberhaupt. In Buenos Aires bildete Pavelic eine Exilregierung und avancierte zum Sicherheitsberater Peróns, dessen Leibgarde ebenfalls aus geflohenen Ustascha-Faschisten bestand. 

Auch der US-amerikanische Geheimdienst machte sich die Rattenlinie von Draganovic zunutze. Seit 1947 arbeitete Draganovic für den amerikanischen CIC, um Fluchtwege für Displaced Persons aus Osteuropa zu organisieren. Viele von ihnen waren Kollaborateure der Nazis, die im beginnenden Kalten Krieg von Nutzen sein konnten. Im Gegenzug schleuste der CIC die Schützlinge Draganovic‘ aus Deutschland und Österreich heraus. 

Der bekannteste Fall ist Klaus Barbie. Der „Schlächter von Lyon“, verantwortlich für die Folterung und Ermordung von Widerstandskämpfern der französischen Résistance sowie die Deportation der jüdischen Kinder von Izieu nach Auschwitz, wurde nach dem Krieg vom amerikanischen CIC als
„antikommunistischer Experte“ rekrutiert. Als die Sache zu heiß wurde, baten die Amerikaner Ende 1950 Draganovic, ihren Mann über die Rattenlinie nach Lateinamerika zu bringen. Draganovic verschaffte Barbie ein Visum nach Bolivien, wo er später als Sicherheitsberater für den Militärdiktator Banzer sein schmutziges Handwerk wieder aufnahm. Nur dem unermüdlichen Einsatz von Beate und Serge Klarsfeld ist es zu verdanken, dass Barbie schließlich im Februar 1983 doch noch an Frankreich ausgeliefert und vor Gericht gestellt werden konnte. 

Neben Draganovic war eine ganze Schar weiterer kirchlicher Würdenträger, deren Klientel nach Nationalitätengruppen sortiert war, in der Fluchthilfe aktiv. Zum Beispiel Erzbischof Iwan Butschko, der sich für die Freilassung einer ganzen Division der ukrainischen Waffen-SS einsetzte, die sich im Mai 1945 in britische Kriegsgefangenschaft begeben hatte und nun in Rimini interniert war. Für die Rettung dieser „Blüte der ukrainischen Nation“ konnte er die persönliche Fürsprache von Pius XII. gewinnen. Mit Erfolg: Die Mordhelfer der Nazis konnten schließlich nach Großbritannien und danach in verschiedene Länder des Commonwealth ausreisen. 

Die deutschen NS-Täter nahm der Leiter der österreichischen Sektion der Päpstlichen Hilfskommission, Bischof Alois Hudal, unter die Fittiche. Der gebürtige Österreicher war Rektor des deutschen Priesterkollegs und Vorsteher der deutschen Nationalkirche Santa Maria dell’Anima in der Via della Pace in Rom. Der Träger des „Goldenen Ehrenzeichens der NSDAP“ hatte sich für eine Symbiose von Katholizismus und Nationalsozialismus stark gemacht und 1936 das Buch „Die Grundlagen des Nationalsozialismus“ veröffentlicht. Ein an Hitler verschicktes Exemplar hatte Hudal mit der Widmung versehen: „Dem Siegfried deutscher Größe“. Nach 1945 fühlte er sich, wie er unverblümt zugab, verpflichtet, sein „gesamtes wohltätiges Werk hauptsächlich früheren Nationalsozialisten und Faschisten zu widmen, besonders den so genannten Kriegsverbrechern“. 

Hudal war neben Draganovic die zweite zentrale Figur der kirchlichen Fluchthilfeoperation. Ihre Netzwerke ergänzten sich in perfekter Weise. Verbindungsmann in Genua war Franz Ruffinengo, ein ehemaliger Offizier Mussolinis, der später ein bei Nazis beliebtes Reisebüro in Buenos Aires eröffnen sollte. Schutz boten der Erzbischof von Genua, Giuseppe Siri, sowie der ungarische Priester Edoardo Dömöter, dem eine „ausgesprochene Schwäche für Hardcore-Nazis“ nachgesagt wurde und der 1950 Eichmanns Antrag auf einen Rote-Kreuz-Pass unterzeichnete. Hudals wichtigster Gehilfe war Reinhard Kopps, ein ehemaliger Agent der Abwehr, der potenzielle Fluchtkandidaten aufspürte. Mitte 1948 flüchtete Kopps selbst nach Argentinien, von wo aus er den Kontakt zu Hudal aufrechterhielt und unter dem Namen Juan Maler eine rege neonazistische Propagandatätigkeit entfaltete. 

Hunderte von Flüchtlingen verdankten Hudal ihre Flucht, neben den Topverbrechern Eichmann, Priebke und Schwammberger (s. Kasten) auch der „Henker von Riga“, Eduard Roschmann, der in Forsyths Roman „Die Akte Odessa“ als Kopf der „Odessa“ auftritt, Franz Stangl, der als Kommandant der Vernichtungslager von Treblinka und Sobibor den Tod von 400 000 Menschen zu verantworten hatte, sowie der höchstdekorierte Soldat der Wehrmacht und bekennende Nazi, Fliegeroberst Hans-Ulrich Rudel. Letzterer erinnerte sich noch Jahre später in den wärmsten Worten an Hudal, der „das rasende Verlangen der Sieger nach Rache und Vergeltung wirksam vereitelt“ habe. 

Es ist bis heute Gegenstand einer hitzig geführten Kontroverse, ob Papst Pius XII. in das Nazifluchthilfenetzwerk involviert war. Unstrittig ist, dass er sich persönlich bei den Alliierten für die von Draganovic protegierten kroatischen Kriegsverbrecher einsetzte, um sie vor der Auslieferung an Jugoslawien zu retten. Er attestierte den Ustascha-Generälen Vladimir Kren und Ante Moskov, „standhaft für die Anwendung humanitärer Prinzipien eingetreten zu sein“. Pius XII. verwandte sich zudem für zum Tode verurteilte Massenmörder wie Otto Ohlendorf, der als Führer der Einsatzgruppe D die Ermordung von 90 000 Juden befahl, oder Oswald Pohl, der als Chef des SS-Wirtschaftsverwaltungshauptamtes für die Verwaltung der Konzentrationslager verantwortlich war. 

Simon Wiesenthal zog als bittere Bilanz: „Die NS-Verbrecher waren die Hauptnutznießer des kalten Krieges.“ Und Uki Goñi kommt auf dem Hintergrund seiner Recherchen zu dem Schluss: „Für den Vatikan und die alliierten Geheimdienste war die Rettung von Nazi-Kollaborateuren und SS-Mördern Teil ihrer gemeinsamen antikommunistischen Agenda.“ Die Archivquellen belegen: „Kardinäle wie Montini … waren das Hirn des Fluchthilfeunternehmens. Bischöfe und Erzbischöfe wie Hudal, Siri und Barrere brachten die notwendigen bürokratischen Verfahren auf den Weg. Priester wie Draganovic, Heinemann und Dömöter unterschrieben die Passanträge. Angesichts dieser nicht zu widerlegenden Beweise ist die Frage, ob Papst Pius XII. über diese Vorgänge Bescheid wusste oder nicht, völlig naiv.“ 

Uki Goñi: Odessa – Die wahre Geschichte – Fluchthilfe für NS-Kriegsverbrecher.
Übersetzung: Theo Bruns und Stefanie Graefe, Assoziation A, Berlin/Hamburg 2006
ISBN 3-935936-40-0, 400 Seiten, 22 Euro


Theo Bruns, der Übersetzer des Buches, stellt es in einer dreiteiligen Artikelserie in der ila vor.
Siehe auch:
Argentinien und die „Unerwünschten“
Nach 1938 konnten jüdische Flüchtlinge oft nur heimlich oder mit gefälschten Papieren einreisen
Massenexodus von NS-Kriegsverbechern nach Argentinien
Die größte Fluchthilfeoperation der Kriminalgeschichte

Adolf Eichmann: Als Leiter des Referates IV B 4 im Reichssicherheitshauptamt verantwortlich für die Deportation und Ermordung von sechs Millionen Juden. Kurz nach Kriegsende in Österreich verhaftet, entkommt im Januar 1946 aus einem amerikanischen Gefangenenlager und lebt unter dem Namen Otto Eckmann als Holzfäller in der Lüneburger Heide. 1948 Antrag auf Einreisegenehmigung für Eichmann in der argentinischen Einwanderungsbehörde. Reist im Frühjahr 1950 über die Klosterroute nach Genua, wo ihm der Franziskanerpater Edoardo Dömöter einen Pass auf den Namen Riccardo Klement und ein Visum für Argentinien beschafft. Ankunft in Buenos Aires am 14. Juli 1950 an Bord der Giovanna C. Fuldner verschafft ihm einen Job bei der Firma CAPRI, die in Tucumán Vermessungsarbeiten durchführt. Später Anstellung bei Mercedes Benz Argentina. BND und CIA sind seit 1958 über Eichmanns Aufenthalt in Argentinien unterrichtet, unternehmen aber nichts. 1957 identifiziert ihn Lothar Hermann, ein ehemaliger Häftling des KZ Dachau, der Deutschland 1938 nach dem Novemberpogrom verlassen hatte. Hermann wendet sich an den hessischen Generalstaatsanwalt Fritz Bauer. Da Bauer den eigenen Behörden nicht traut, kontaktiert er den Mossad, der Eichmann schließlich im Mai 1960 entführt. Eichmann wird in Jerusalem vor Gericht gestellt, zum Tode verurteilt und am 31. Mai 1962 hingerichtet. 
Josef Mengele: KZ-Arzt von Auschwitz. Im Juni 1945 verhaftet, im September auf den Namen Fritz Hollmann entlassen. Versteckt sich als Knecht auf einem Bauernhof im bayrischen
Mangolding. Im Frühsommer 1948 wird für Mengele der Personalausweis Nr. 114 der
südtirolischen Stadt Termeno auf den Namen Helmut Gregor ausgestellt. 1949 begibt er sich über die Klosterroute nach Italien und erhält am 16. Mai 1949 in Genua einen Rote-Kreuz-Pass. Am 25. Mai 1949 schifft er sich in Genua an Bord der North King mit dem Reiseziel Buenos Aires ein. 1956 beantragt er bei der deutschen Botschaft einen Reisepass auf seinen wirklichen Namen. Flüchtet 1960 nach Paraguay und später nach Brasilien. Mengele ertrinkt am 7. Februar 1979 am Strand von Bertioga in der Nähe von Sao Paulo. 
Erich Priebke: SS-Hauptsturmführer, rechte Hand des Gestapo-Chefs von Rom, Herbert Kappler. Am 24. März 1944 beteiligt am Massaker in den Ardeatinischen Höhlen bei Rom, Erschießung von 335 Geiseln. 13. Mai 1945 verhaftet, in der Sylvesternacht 1946 Flucht aus dem britischen Internierungslager Rimini. Begibt sich direkt „in die Arme der katholischen Kirche“. Lebt zwei Jahre in Sterzing in Südtirol. Entschließt sich 1948 nach der Verurteilung Kapplers durch ein italienisches Gericht, Europa zu verlassen. Hudal verhilft ihm zu einem Identitätspapier des Vatikans und einem Rote-Kreuz-Pass auf den Namen Otto
Pape. Schifft sich mit Familie am 23. Oktober 1948 in Genua ein, drei Wochen später Ankunft in Buenos Aires. Zieht 1954 nach Bariloche in den Anden. Lässt regelmäßig seinen Pass auf seinen wirklichen Namen verlängern, reist nach Deutschland und Italien. Ein Verfahren in Deutschland wird 1971 eingestellt, der zuständige Staatsanwalt der Dortmunder Zentralstelle zur Verfolgung von NS-Verbrechen, Dr. Hesse, ist ein ehemaliges NSDAP-Mitglied. 1994 spürt ein amerikanisches Filmteam Priebke in Bariloche auf. Vor laufender Kamera gesteht er seine Beteiligung an dem Massaker in den Ardeatinischen Höhlen. 1995 wird er nach Rom ausgeliefert und am 7. März 1998 zu lebenslanger Haft verurteilt. 
Gerhard Bohne: Verwaltungsleiter der Reichsarbeitsgemeinschaft Heil- und Pflegeanstalten, verantwortlich für die Planung der Euthanasie-Mordaktionen. Gegen Ende des Krieges in Italien von amerikanischen Truppen gefangen genommen, später freigelassen. Arbeitet in einer Anwaltspraxis in Düsseldorf. Flüchtet 1948 nach Italien. Bekommt einen Rote-Kreuz-Pass auf seinen wirklichen Namen, unterschrieben von
Draganovic. Januar 1949 Einschiffung in Genua an Bord der Ana C, Ankunft Buenos Aires 29. Januar 1949. Gibt als Wohnadresse ein Apartment Fuldners an. Bohne kehrt später nach Deutschland zurück und wird im Frankfurter Euthanasieverfahren angeklagt. 1959 Verhaftung, 1963 Haftverschonung, erneute Flucht nach Buenos Aires, 1966 als erster NS-Verbrecher aus Argentinien ausgeliefert. 1968 für verhandlungsunfähig erklärt, Verfahren ein Jahr später eingestellt, gestorben 1981.
Josef Schwammberger: 1941 Kommandeur der Sicherheitspolizei in Krakau, ab 1942 SS-Kommandant von drei Zwangsarbeiterlagern in Polen,
u.a. des Ghettos A in Przemysl, Sadist und Täter aus Mordlust, verantwortlich für den Tod zahlloser Juden. Juli 1945 verhaftet in Innsbruck, Januar 1948 Flucht aus französischem Internierungslager. In Rom von Hudal versteckt. Auf Antrag der Reiseagentur
Vianord, die von Fuldner als Tarnadresse benutzt wird, Einreisegenehmigung auf seinen wirklichen Namen für Argentinien. 19. März 1949 Ankunft an Bord der Campana in Argentinien. Schwammberger lässt sich in Bariloche nieder und arbeitet für deutsche Firmen wie Siemens. Erhält 1963 von der deutschen Botschaft einen neuen Reisepass. 1987 Verhaftung, 1990 ausgeliefert. 1992 zu lebenslanger Haft verurteilt, 2004 im Vollzugskrankenhaus Hohenasperg gestorben.

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11/04/2011 Posted by | ALLE | , , , , | 1 Kommentar

Katholische Kirche Niederlande: bis zu 20.000 Kinder missbraucht! Jesus hasst die Kirchen! Jesus hasst Weihnachten! Jesus hasst Kinderschänder!

Kirchen sind eine Gefahr für Kinder! Der Kinderschänderstaat Vatikan erlaubt Sex mit Kindern ab zwölf Jahren
http://bibelmail.de/?p=477

Was wußte der Papst? – Mißbrauch in der katholischen Kirche
http://bibelmail.de/?p=325

SEX CRIMES AND THE VATICAN
http://bibelmail.de/sex-crimes-and-the-vatican/

Die Geheimschreiben aus dem Vatikan und die Vertuschung der Pädophilieverbrechen
http://bibelmail.de/?p=272

Vatikan ordnete an, sexuellen Missbrauch zu vertuschen!
Ratzinger voll involviert. Hier sind die Beweise.
http://bibelmail.de/?p=277

Vatikan + Kirche: Die organisierte Kinderschändung weltweit!
http://bibelmail.de/?p=295

Wer diesen perversen und schwulen Brüdern noch seine Kinder anvertraut, trägt eine Mitverantwortung. Wann wird dieser unbiblischen Organisation das Handwerk gelegt?

Wie man falsche Bischöfe und Priester sofort entlarvt?
http://bibelmail.de/bibelmail-nr-208-wie-man-falsche-bischofe-und-priester-sofort-entlarvt/

Der Staat trägt ebenso eine Mitverantwortung, weil er aufgrund des Hitler-Konkordats mit dem Vatikan mit der größten Schwulen- und Kinderschänder-Organisation der Welt engste Beziehungen unterhält.

Kinderschänder vom Steuerzahler bezahlt
http://bibelmail.de/kinderschander-vom-steuerzahler-bezahlt/

Es entsteht zwangsläufig der Verdacht auf Korruption. Politiker stehen unter Verdacht, am „Gewerbebetrieb Katholische Kirche“ mitzuverdienen.

Wie die Kirchen den Staat ausnehmen – mit Hilfe untätiger, korrupter Politiker
http://bibelmail.de/wie-die-kirchen-den-staat-ausnehmen-mit-hilfe-untatiger-korrupter-politiker/

Das Verwerflichste ist:

Die römisch-katholische Kirche wurde nachweisbar von Pontifex Maximus Kaiser Konstantin I. (dem Großen) gegründet. Das geschah dadurch, dass die babylonische Religion einfach in Christentum umgetauft wurde. Die Namen der babylonischen Götzen wurden durch biblische Namen ersetzt, damit niemand den Betrug merkt.

Die erste Aktion dieser Kirche fand am 7. März 321 n.Chr. statt:

Das Halten des Sabbats wurde unter Bannfluch gestellt und der Sonntag als zu haltender Feiertag befohlen.

Der Pontifex Maximus ist seit 2.500 Jahren der oberste Baalspriester der babylonischen Religion. Die Päpste und Bischöfe tragen heute noch die Original-Kleider der babylonischen Baalspriester.

Der Pontifex Maximus hat auch Weihnachten erfunden:

Was wird Weihnachten wirklich gefeiert?
http://bibelmail.de/?p=33

Christi Geburt, wann war das wirklich?
http://bibelmail.de/?p=34

Fazit:
Jesus hasst die Kirchen!
Jesus hasst Weihnachten!
Jesus hasst Kinderschänder!

Weitere Quellen:

Jesus Christus hat das Priestertum abgeschafft!
http://hure-babylon.de/nr-3-jesus-christus-hat-das-priestertum-abgeschafft/

Buch “Die Heiligen Väter und ihre Paten”
http://hure-babylon.de/nr-14-buch-die-heiligen-vater-und-ihre-paten/

Wie wurde der Papst zum “Pontifex Maximus”?
http://hure-babylon.de/nr-7-wie-wurde-der-papst-zum-pontifex-maximus/

Pergamon-Altar – der Sitz Satans und seines Pontifex Maximus
http://hure-babylon.de/nr-28-pergamon-altar-der-sitz-satans-und-seines-pontifex-maximus/

Mission durch Jesuiten erfüllt: “Der Protestantismus müsse besiegt und im Interesse der Päpste benutzt werden.” Ignatius von Loyola
http://hure-babylon.de/nr-20-mission-durch-jesuiten-erfullt-der-protestantismus-musse-besiegt-und-im-interesse-der-papste-benutzt-werden/

Monita Secreta – Die geheimen Instruktionen der Jesuiten
http://hure-babylon.de/nr-19-monita-secreta-die-geheimen-instruktionen-der-jesuiten/

Wer ist die “Gesellschaft Jesu” = Societas Jesu (S.J.), der Jesuiten-Orden?
http://hure-babylon.de/nr-8-wer-ist-die-gesellschaft-jesu-societas-jesu-sj-der-jesuiten-orden/

Bibel entlarvt den babylonischen Zauber
http://hure-babylon.de/nr-17-bibel-entlarvt-den-babylonischen-zauber/

Wer ist der 8. König von Babylon?
http://hure-babylon.de/nr-15-wer-ist-der-8-konig-von-babylon/

Die neue Weltordnung und die Nummerierung der Menschen
http://hure-babylon.de/nr-9-die-neue-weltordnung-und-die-nummerierung-der-menschen/

Judenverfolgung seit 1212 durch den Vatikan
http://bibelmail.de/bibelmail-nr-232-judenverfolgung-seit-1212-durch-den-vatikan/

Papst gesteht Mord an Jesus Christus
http://bibelmail.de/bibelmail-nr-238-papst-gesteht-mord-an-jesus-christus/

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Niederlande: Untersuchungskommission legt Bericht vor

Geistliche missbrauchten Tausende Kinder

Das Ergebnis einer Untersuchungskommission ist erschreckend: In den Niederlanden wurden zwischen 10.000 und 20.000 Kinder in katholischen Einrichtungen missbraucht. Die Kirche habe zudem versucht, derartige Fälle aus Angst vor Skandalen zu vertuschen.



Eine Hand hält ein Stück Papier und eine Kette mit einem Kreuz (Foto: dpa)

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[Bildunterschrift: Die Zahl der Missbrauchsfälle in den Niederlanden liegt bei bis zu 20.000. ]


Nachdem die sechsköpfige Untersuchungskommission im August des vergangenen Jahres ihre Arbeit aufgenommen hatte, brachen viele Missbrauchsopfer ihr Schweigen. Rund 1800 Meldungen gingen ein – Berichte über leichten, schweren und nicht selten sehr schweren Missbrauch. Nach Auswertung aller Aussagen kommt die von der Bischofskonferenz berufene Kommission zu dem Schluss, dass allein zwischen 1945 und 1981 zwischen 10.000 und 20.000 Minderjährige in katholischen Heimen und Internaten von Geistlichen sexuell missbraucht wurden.

„Kultur des Schweigens“

Und die Kirche, so der Vorsitzende der Kommission, Wim Deetmann, habe von diesen Fällen gewusst und mit einer Kultur des Schweigens auf die Problematik reagiert: „Die Behauptung, dass die Kirche von dem Risiko nichts wusste, dass sie überhaupt nichts wusste, kann so nicht stehen bleiben. Das betrifft übrigens nicht nur die Orden und die Geistlichkeit, auch in Teilen der katholischen Bevölkerung wusste man davon.“

Audio: Missbrauchsfälle in der niederländischen katholischen Kirche

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AudioLudger Kazmierczak, ARD-Hörfunkstudio Den Haag
16.12.2011 14:12 | 2’01

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Besonders scharfe Kritik übte der Jurist und frühere Politiker am langjährigen Rotterdamer Bischof Ronald Philippe Bär. In dessen Amtszeit seien viele nicht geeignete Männer zu Priestern geweiht worden. Der 1993 zurückgetretene Bischof, so Deetman, habe seine Führungsposition nicht verantwortungsbewusst wahrgenommen.

Mehr als 100 Täter leben noch

Nach Auswertung aller Berichte und Zeugenaussagen konnten rund 800 Täter identifiziert werden. Von ihnen seien noch mindestens 105 am Leben. Sie müssen mit Klagen der Opfer rechnen, die heute betroffen auf das Ausmaß der sexuellen Übergriffe reagierten. Guido Klabbers von der Opferorganisation KLOKK: „Für jeden muss es erschreckend sein, dass heute so ein Ausmaß an Missbrauchsfällen ans Licht gekommen ist. Und jeder darf sich wundern, dass die Kirche so darüber gelogen hat und es verstanden hat, die Sache zu verheimlichen.“

Das Zölibat, so heißt es in dem Bericht, sei nicht die Erklärung für die Übergriffe, es mache katholische Geistliche jedoch anfälliger dafür, Grenzen zu überschreiten. Es sei nicht auszuschließen, dass freiwillige Ehelosigkeit die Anzahl der Missbrauchsfälle reduziert hätte.

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17/12/2011 Posted by | ALLE | , , , , , , , , | Hinterlasse einen Kommentar