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Nachrichten, die andere verschweigen

Wo Facebook, Google und Yahoo draufsteht, ist der CIA drin

Facebook, die „erschreckendste Spionage-Maschine“, die jemals erfunden wurde. Mit über 500 Millionen Profilen.

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Eigentlich war Wikileaks-Gründer Julian Assange bei seinem Interview mit Russia nur gefragt worden, welche Rolle Facebook, Twitter und ähnliche Dienste bei den Unruhen in den Maghreb-Staaten spielten. Doch Assange nutzte die Gelegenheit für einen Rundumschlag in Sachen „Datenschutz bei US-Unternehmen“.

Insbesondere Facebook ist aus Sicht des Wikileaks-Machers die „erschreckendste Spionage-Maschine“. die jemals erfunden wurde. Facebook verfügt über die umfangreichste und aussagekräftigste Datenbank für Menschen, ihre Verwandten, ihre Namen, ihre Adressen, ihren Aufenthaltswort und ihre untereinander geführte Kommunikation.

Alle diese Daten werden in den USA gespeichert und sind dort auch für die amerikanischen Nachrichtendienste zugänglich. Facebook, Google, Yahoo sowie alle anderen bedeutsamen Online-Unternehmen verfügen über Schnittstellen zu den US-Nachrichtendiensten, um diesen den Zugriff auf die Daten zu erleichtern. Gerichtliche Verfügungen beziehungsweise „Subpoenas“ sind dafür gar nicht mehr notwendig. Die Firmen unterstehen zwar nicht der Leitung durch die Nachrichtendienste.

Doch diese Dienste können politischen Druck auf die Unternehmen ausüben. Außerdem ist die Weitergabe von Daten auch eine Kostenfrage. Um sich diese Kosten zu sparen, bieten Firmen wie Facebook, Google und Yahoo den Geheimdiensten direkten ungehinderten Zugang zu den Daten der Online-Unternehmen. So ist jede Interaktion mit einem Freund bei Facebook zunächst einmal eine kostenlose Unterstützung für die amerikanischen Geheimdienste

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04/05/2011 Posted by | ALLE | , , , , , | Hinterlasse einen Kommentar

Spionieren mit Facebook

Wenn Sie nicht wollen, dass Ihre potentiellen E-Mail-Kontakte in die Hände Neugieriger fallen, müssen Sie selbst aktiv werden. Facebook bietet eine Möglichkeit, die gesammelten E-Mail-Adressen von Nichtmitgliedern löschen zu lassen. Der Link auf diese Webseite findet sich im letzten Absatz des FAZ-Berichts.

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Spionieren mit Facebook

Facebooks Datensammelwut macht es möglich: Sogar Kontaktpersonen von Nichtmitgliedern lassen sich ermitteln – allein mit einer E-Mail-Adresse. Wie leicht das geht, zeigt ein Experiment der Frankfurter Allgemeinen Sonntagszeitung.

Sie sind nicht bei Facebook angemeldet? Sie glauben, Sie hätten noch nie etwas mit diesem Online-Netzwerk zu tun gehabt? Facebook weiß womöglich trotzdem, mit wem Sie sich E-Mails schreiben. Und ein Versuch der Frankfurter Allgemeinen Sonntagszeitung (F.A.S.) zeigt: Facebook verrät das auch noch jedem, der es wissen will. Er muss dazu lediglich Ihre E-Mail-Adresse eintippen. Ein Passwort ist gar nicht notwendig. Datenschutz? Fehlanzeige!

Herr der Daten: Facebook-Gründer Mark ZuckerbergHerr der Daten: Facebook-Gründer Mark Zuckerberg

Facebook-Nutzer füttern das Netzwerk mit vielen Daten – über ihre Vorlieben, ihren Aufenthaltsort, ihre Freunde, ihre Hobbys. Aber dabei bleibt es nicht. Facebook sammelt auch Daten über ungezählte Nichtmitglieder, darunter E-Mail-Adressen von Menschen, die nichts mit dieser Firma zu tun haben wollen. Die auch nie gefragt wurden. Wie Barbara L.

„Willkommen bei Facebook“

Wir geben uns auf der Facebook-Seite als Neumitglied aus, tragen einen Fantasienamen ein und erfinden ein Geburtsdatum. Als E-Mail-Adresse geben wir jene von Barbara L. an. Schon ein paar Klicks später erscheinen zwanzig Facebook-Mitglieder, die mit Barbara L. in Kontakt stehen könnten. Und Bilder dieser Personen noch dazu. Wir legen der Betroffenen die Liste vor. 18 der 20 Personen erkennt sie sofort – und findet es „gruselig“, dass das jeder über sie herausfinden kann, der nichts weiter als ihre E-Mail-Adresse hat.

Grund dafür ist, dass Facebook bei der Registrierung eines neuen Mitglieds nicht sofort überprüft, ob es sich bei dem, der da anklopft, wirklich um den Besitzer der E-Mail-Adresse handelt. Dem schickt Facebook zwar umgehend eine Mail, mit der er die Mitgliedschaft bestätigen soll. Doch eine Sekunde später kommt schon eine weitere Mail „Willkommen bei Facebook“. Darin heißt es: „Dein Konto wurde erstellt.“ Das soeben angelegte Facebook-Profil lässt sich erst einmal auch ohne Bestätigung benutzen. Also auch von einem Fremden missbrauchen, um andere Facebook-Mitglieder unter falschem Namen zu kontaktieren – bis der Besitzer der missbrauchten E-Mail-Adresse das entdeckt und meldet. Erst vergangene Woche hatte sich der amerikanische Blogger und „Techcrunch“-Gründer Michael Arrington auf Facebook als Google-Chef Eric Schmidt ausgegeben. (Siehe auch: Facebook: Blogger gibt sich als Google-Chef aus)

Wir wiederholen den Test mit anderen E-Mail-Adressen. Bei ihnen findet Facebook zwei bis zwanzig Kontakte – fast alle sind den Besitzern der E-Mail-Adressen tatsächlich bekannt. Mit privaten Adressen funktioniert es besser als mit geschäftlichen.

Woher bekommt Facebook Daten über Nichtmitglieder? Von Mitgliedern, die bedenkenlos ihre E-Mail-Konten öffnen und Facebook darin nach Adressen suchen lassen. Dafür geben sie sogar ihre E-Mail-Passwörter preis. So kann Facebook einen Pool von Millionen Mail-Adressen anlegen und neuen Mitgliedern sogleich „Freunde“ vorschlagen. Immer wieder staunen Neumitglieder darüber, dass sie diese Leute tatsächlich kennen. Genau damit rechtfertigt Facebook die Datensammelei. „Viele deiner Freunde sind schon hier“, heißt es bei der Einrichtung einer Mitgliedschaft. „Das Durchsuchen deines E-Mail-Kontos ist der schnellste Weg, um deine Freunde auf Facebook zu finden.“

„Hinter dem Rücken von Betroffenen“

Das mag stimmen. Aber Facebook greift dabei alle verfügbaren E-Mail-Adressen ab, auch solche von Nichtmitgliedern. Weder darauf noch auf Missbrauchsmöglichkeiten wird das Neumitglied an dieser Stelle hingewiesen. Und die unbeteiligten Dritten, deren Daten gerade abgesaugt und gespeichert werden, können sich dagegen erst mal gar nicht wehren. Denn sie wissen ja nichts davon. Jedenfalls wurde keine unserer Testpersonen von ihren Freunden darüber informiert, dass ihre Adressen weitergegeben wurden.

Facebook und der Datenschutz – das hat von Anfang an nicht richtig zusammengepasst. Immer wieder ging die Firma einen Schritt zu weit – und musste nach heftigem Protest seiner Nutzer wieder zurück. Im April bewertete die Stiftung Warentest den Umgang mit Nutzerdaten und die Datensicherheit als „mangelhaft“. Facebooks Nachbesserungen betrafen bislang aber vor allem die Datenschutzeinstellungen für Mitglieder, selten die von Dritten.

Der zuständige Hamburger Datenschutzbeauftragte Johannes Caspar hat im Juli ein Bußgeldverfahren gegen Facebook eingeleitet. Er hält das Erheben von Daten „hinter dem Rücken von Betroffenen“ für unzulässig. „Was Sie nun aufgedeckt haben, ist eine konsequente Folge davon“, sagte Caspar der Frankfurter Allgemeinen Sonntagszeitung (F.A.S.). „Wenn auch nur jeder zehnte Facebook-Nutzer sein E-Mail-Konto durchsuchen lässt, entsteht ein dichtes Beziehungsraster: Wer kennt wen?“ Seit Monaten wird mit Facebook verhandelt. Die Firma sei seinen Forderungen schon entgegengekommen, sagt Caspar, aber das reiche noch nicht aus.

Verbraucherministerin Aigner: „Geradezu grotesk“

Bundesverbraucherministerin Ilse Aigner (CSU) sagte über das Experiment der der F.A.S.: „Dass die Kenntnis einer E-Mail-Adresse ausreicht, um bei Facebook recherchieren zu können, mit wem jemand in Kontakt steht, der selbst Facebook gar nicht nutzt – dies zeigt ein weiteres Mal, wie wenig Respekt Facebook vor der Privatsphäre der Internet-Nutzer hat.“ Und weiter: „Für mich reiht sich dieser Regelverstoß ein in eine ganze Reihe fragwürdiger Praktiken, die zurecht auch den zuständigen Datenschutzbeauftragten auf den Plan gerufen haben. Es ist geradezu grotesk, wenn ein Netzwerk, das sich sozial nennt, sein Profitstreben permanent über die Privatsphäre seiner Mitglieder stellt.“

Leutheusser-Schnarrenberger für „schärfere Datenschutzregelungen“

Bundesjustizministerin Sabine Leutheusser-Schnarrenberger (FDP) sagte am Sonntag, die Aufdeckung dieser weiteren Schutzlücke zeige, wie wenig Beachtung Facebook dem sorgsamen Umgang mit persönlichen Daten schenke. Erst Anfang des Jahres sei die Datensicherheit bei Facebook von der „Stiftung Warentest“ als mangelhaft bezeichnet worden. „Es wäre bereits schlimm genug, wenn es sich hier um eine unbeabsichtigte Panne handelte – tatsächlich entspricht die Weitergabe persönlicher Daten aber offenbar einer Standardfunktion von Facebook“, sagte Frau Leutheusser-Schnarrenberger.

Sie plädierte für schärfere Datenschutzregelungen: „Die Rechte der Einzelnen, in eine Verwendung ihrer Daten einzuwilligen, muss deutlicher ins Datenschutzrecht aufgenommen werden.“ Sie werbe auch gegenüber dem zuständigen Bundesinnenminister Thomas de Maizière (CDU), „entsprechende Regelungen zügig in Angriff zu nehmen“.

Facebook hat schon mehr als 500 Millionen Mitglieder, allein in Deutschland mehr als zehn Millionen. Wir haben dem Unternehmen die Missbrauchsmöglichkeit ausführlich dargelegt. Aber eine offizielle Stellungnahme haben wir von Facebook nicht bekommen.

Wenn Sie nicht wollen, dass Ihre potentiellen E-Mail-Kontakte in die Hände Neugieriger fallen, müssen Sie selbst aktiv werden. Facebook bietet eine Möglichkeit, die gesammelten E-Mail-Adressen von Nichtmitgliedern löschen zu lassen. Der Link auf diese Webseite findet sich weit hinten in Facebooks Datenschutzrichtlinien. Er funktioniert – aber nur so lange, bis wieder ein Facebook-Fan auf die grandiose Idee kommt, sein E-Mail-Konto durchwühlen zu lassen – und sich darin auch Ihre Mail-Adresse befinden sollte.

Text: F.A.S./FAZ.NET
Bildmaterial: (c) AP, dapd

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18/10/2010 Posted by | ALLE | , , | Hinterlasse einen Kommentar

Zuckerberg: Mark allmächtig! Wer auf dem Gipfel steht, steht am Abgrund!

Facebook ist vielleicht der größte Zuckerberg der Welt. Irgendwann gibt’s Regen – und selbst der größte Zuckerberg löst sich auf.

Wer generische Begriffe, wer normale Wörter einer Sprache schützen lässt, könnte sich eines Tages den Zorn der Menschen zuziehen. Und schon macht Facebook nicht mehr so viel Spass, wie heute …

Stellen Sie sich vor, Sie müssen Herrn Zuckerberg Lizenzgebühren bezahlen, weil Sie die Worte „Gesicht“ und „Buch“ benutzen! Wie viele würden das tun?

Wie weit es Menschen mit Allmachts-Phantasien gebracht haben, lehrt uns die Geschichte.

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Facebook vereinnahmt „Book“
Facebook sorgt in den USA wegen einer übertrieben scheinenden Schutzmaßnahme für negative Schlagzeilen. Wegen des Wortbestandteils „book“ im Namen der Lehrer-Website „teachbook“ verlangt Facebook von dem noch jungen Unternehmen die Aufgabe des Namens sowie der Domain teachbook.com.

Welche Erfolgsaussichten die bereits angedrohte Klage haben würde, ist
gar nicht so einfach zu sagen. Zwar fällt es schwer, aus dem
Namensbestandteil Book eine Verwechslungsgefahr abzuleiten. Doch
Facebook kann inzwischen als überragende Marke bezeichnet werden und
eine Website für Lehrer mit verschiedenen Formen der Interaktion könnte
man auch als soziales Netzwerk für Pädagogen bezeichnen.Also würde es sich um einen ähnlichen Dienst wieFacebook handeln.

Dennoch wollen
sich die Betreiber der Herausforderung stellen und es auf eine Klage
ankommen lassen. Ein anderes Startup, ein Tourimus-Angebot, das sich
Placebook nennen wollte, hat bereits vor Wochen ein Anwaltsschreiben von
Facebook erhalten und danach widerstandslos den Namen geändert. Ganz
unbekannt sind solche Allmachts-Phantasien auch von anderen Unternehmen
nicht. Das Auktionshaus eBay hat beispielsweise in der Vergangenheit
auch die Nutzung des Begriffs „Bay“ durch andere Shop-Angebote
untersagt.

Doch im Fall des häufig gebrauchten Wortes „Book“, das
ähnlich wie im Deutschen nicht nur „Buch“, sondern auch „buchen“
bedeuten kann, dürfte die Zahl der Wortkombinationen noch wesentlich
höher sein als bei „Bay“. Das scheint Facebook allerdings nicht zu
schrecken. Vielmehr hat techCrunch entdeckt, dass Mark Zuckerbergs
Unternehmen inzwischen auch einen Markeneinträge für „Face“ und „Like“
beantragt hat. Man will also auch diese generischen Begriffe nach
Möglichkeit durch Markenschutzrechte vereinnahmen.

Das wird sehr
schwierig, doch die Hoffnung stirbt bekanntlich zuletzt. Das sieht man
ja am Beispiel der Firma Ferrero, die es selbst nach einem in allen Instanzen verlorenen
Streit um die Domain kinder.at sowie einer Niederlage vor dem
Bundesgerichtshof nicht aufgibt, den nicht schützbaren Begriff „Kinder“
in den Vordergrund ihrer Markenpolitik zu stellen. Warum sollte Facebook
es anders halten?

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27/08/2010 Posted by | ALLE | , , , , , , , , , , , | Hinterlasse einen Kommentar